Hot Chocolate

Über den Kakao an sich:
Die Kakaobohne wird in Anbauländern wie der Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Brasilien, Kamerun, Ecuador und Indonesien geerntet und von dort in die Industrieländer importiert.
Die Einführung der Kakaobohne in die europäischen Länder begann vor ca. 500 Jahren mit den Eroberungszügen spanischer Seefahrer zu den Inkas und Mayas. Zu dieser Zeit galt Kakao (Kakaosamen) auch als Zahlungsmittel.
Die Verwendung der Kakaobohne als Getränt der „vornehmen“ Geselllschaft entwickelte sich ab 1530.
aus religiöser Betrachtung wurde die Schokolade als Fastenspeise legitimiert. 1569 hatten die Bischöfe von Mexiko eigens Fra Girolamo di San Vincenzo in den Vatikan zu Papst Pius V. gesandt, damit dieser entschied, ob das Getränk mit dem Namen Xocoatl in der Fastenzeit getrunken werden dürfe.
Als der Papst widerwillig von der heißen Schokolade gekostet hatte, soll er gesagt haben: „Potus iste non frangit  jejunium“ – Schokolade bricht das Fasten nicht.
Der Siegeszug der Kakaobohne nahm ab dieser Zeit Form und Veränderung an.

Inhaltsstoffe einer Kakaobohne:
100g Kakaobohne enthalten
ca. 54 g Fett
ca. 11 g Eiweiß
ca. 8 g Kohlenhydrate
ca. 9 g Ballaststoffe
ca. 2,6 g Mineralstoffe wie Magnesium, Phosphor und Eisen
ca. 1,2 g Theobromin
ca. 200 mg Koffein

Inhaltsstoffe in Bezug auf die Hot Chocolate Massage:
Die in Kakaobohnen enthaltenen Wirkstoffe Theobromin und Koffein wird in der Kosmetikindustrie oft als Anti-Cellulitemittel oder für Hautstraffungsprodukte verwendet. Theobromin stimuliert das zentrale Nervensystem, erweitert die Blutgefäße und hat eine entwässernde Eigenschaft.
Koffein stimuliert das zentrale Nerven- und Blutgefäßsystem sowie den Stoffwechsel.
Anadamid und Phenylethamin wirkt positiv auf das Lust- und Glücksempfinden. Polyphenol hat eine stark antioxidative Wirkung

Kakao in alter Tradition der Schamanen:
Die rituelle Verwendung von Kakao ist sehr alt und wird noch bis heute von in den Ursprungsländern lebenden Schamanen praktiziert. Dabei wied die Kakaobohne zusammen mit Copal auf einer glühenden Kohle verbrannt, um eine sichere Rückkehr bei Reisen zu gewährleisten. Die Schamanen benutzen
sie ebenso als rituelles Räucherwerk für eine Diagnose. Durch den aufsteigenden Rauch kann der Schamane die Krankheit seines Patienten erkennen. Im gesamten antiken Amerika war Kakao zudem ein geschätztes Aphrodiasiakum.

Eine Hot Chocolate Massage vermittelt Entspannung, Sinnlichkeit und regt die Bildung unserer „Glückshormone“, der Endorphine, an. Der Schokoduft vermittelt Wärme, Geborgenheit und fördert die Lebensfreude. Kakao hat eine sehr starke stimmungsaufhellende, euphorisierende und wohltuende
Wirkung auf unsere Seele.
Zutaten und Wirkungsweise:
Kakao enthält Anti-Oxidantien. Die Schokolade enthält Theobromin, welches eine anregende Wirkung hat. Zudem erhöht sich nach dem Schokoladenkonsum die Serotonin- und Endorphinausschüttung, was auf die Stimmung eine positive Wirkung hat.
Entspannen und genießen Sie die Wohltat dieser Anwendung und spüren sie im Anschluss der Massage den wohlriechenden Duft in Kombination mit einer samtweichen Haut.